CDU-Gemeindeverband Friedland

20.06.2020

Nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation

Am 20.06.2020 wurde zum 6. Mal der nationale Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation in Friedland am Denkmal am August-Bebel-Platz begangen. Viele der noch lebenden Heimatvertriebenen, die in Friedland und Umgebung wohnen,  haben sich am Denkmal zu ihrer letzten offiziellen Veranstaltung des Bundes der Vertriebenen(BdV), Kreisverband Friedland/Neubrandenburg, eingefunden. Der CDU Gemeindeverband war durch mehrere Mitglieder vertreten. Herr Mosch, ehemaliger Vorsitzender des BdV Kreisverbandes, begrüßte alle Anwesenden  recht herzlich. Der Stadtpräsident der Stadt Friedland Herr Pedd gab in kurzen Worten wieder, wie wichtig es ist die Erinnerung in Ehren zu halten und betonte, dass viele Familien nach der Flucht in Friedland ein neues zu Hause gefunden haben und mitgeholfen  haben die Stadt nach dem Krieg wieder aufzubauen. Die heute noch lebenden Heimatvertriebenen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden in der Welt. Das Totengedenken am Denkmal  wurde von Herrn Mosch gesprochen. Nach einer Schweigeminute wurden die Blumengebinde von den Mitgliedern des BdV und den Gästen abgelegt. So lange es den Heimatvertriebenen die Kraft und Gesundheit ermöglicht, wollen sie an ihr Schicksal und das vieler Familien, die Ihre Heimat verlassen mussten und auch ums Leben kamen, erinnern und mahnen, dass so ein schlimmes Schicksal niemanden widerfahren soll. Im Anschluss wurden bei einer Tasse Kaffee  interessante Gespräche geführt.

 

Birgit Schmidt

Vorsitzende des Gemeindeverbandes Friedland

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