Danksagung Lorenz Caffier

18.11.2020

CDU-Mecklenburgische Seenplatte dankt Lorenz Caffier für seine Verdienste um Land und Partei

Der Rücktritt des Innenministers Lorenz Caffier am gestrigen Abend beendete eine unglückliche Misere um einen privaten Waffenkauf im Jahre 2018. Angesichts der aktuellen Berichterstattung und der Belastung für die Familie und das Umfeld von Lorenz Caffier entschied sich dieser, um Schaden von der Partei, der Regierung und dem Land Mecklenburg-Vorpommern abzuwenden, zu diesem Schritt. Nach nunmehr 14 Dienstjahren als Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns bedauern wir die Art und Weise des Ausscheidens aus diesem Amt sehr.

„Mit dem Ausscheiden von Lorenz Caffier als Innenminister verlieren wir einen erfahrenen Minister im Kampf für Recht und Ordnung und einen großartigen Unterstützer für die Feuerwehren, die Kommunen, den Sport und das Ehrenamt im gesamten Land. Lorenz Caffiers Verdienste um das Land Mecklenburg-Vorpommern und die CDU sind aufgrund der langen Zeitspanne seines Engagements schwerlich in Gänze aufzuzählen. Daher bedanken wir uns für seinen enormen aufopfernden Einsatz für die Partei und das Bundesland seit 1979.“, erklärt der Kreisvorsitzende Marc Reinhardt.

Seit 1979 ist Lorenz Caffier Mitglied der CDU. Er war von 1990 bis 2005 Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Mecklenburg-Strelitz und von 1993 bis ebenfalls 2005 Landesschatzmeister der CDU-Mecklenburg-Vorpommern. Von 2005 bis 2009 war er Generalsekretär bevor er ab 2009 bis 2017 der Landesvorsitzende der CDU-Mecklenburg-Vorpommern wurde. Seit 2006 war Lorenz Caffier insgesamt 14 Jahre Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns und somit der dienstälteste Innenminister Deutschlands. Als direkt gewählter Wahlkreisabgeordneter hat Lorenz Caffier einige Projekte in der Seenplatte vorangebracht. Für sein Engagement im Wahlkreis danken wir besonders.

„Lorenz Caffier eine Nähe zu Rechtsextremisten zu unterstellen, ist absurd und einfach nur falsch. Seit seinem Amtsantritt im Jahre 2006 setzte er sich stets für den Kampf gegen den Rechtsextremismus ein. Mehr Personal und eine bessere Ausstattung sowie stärkere Befugnisse der Ermittler sind nur einige aufzählbare Verbesserungen, die Lorenz Caffier vorantrieb, um dem Rechtsextremismus in unserem Land entschlossen entgegen zu treten.“, erläutert Marc Reinhardt weiter.

„Vor der Aufgabe, in die großen Fußstapfen von Lorenz Caffier zu treten, steht mit Torsten Renz ein sehr guter und ebenso erfahrener Kandidat aus der Landespolitik bereit. Wir wünschen Torsten Renz für seine kommende Aufgabe viel Erfolg.“, erklärte Reinhardt abschließend.

 

 

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