Nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation

16.07.2019

Am 20.06.2019 wurde zum 5. Mal  der nationale Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation in Friedland am Denkmal am August-Bebel-Platz begangen. Der Vorstand des BdV Kreisverbandes Friedland/Neubrandenburg hatte zu diesem Anlass eingeladen. Der CDU Gemeindeverband war durch mehrere Mitglieder vertreten. Herr Mosch, Vorsitzender des BdV Kreisverbandes, begrüßte alle Anwesenden  recht herzlich. Der Bürgermeister der Stadt Friedland hielt die Festrede und erinnerte daran, dass viele Familien nach der Flucht in Friedland ein neues zu Hause gefunden haben und mitgeholfen  haben die Stadt nach dem Krieg wieder aufzubauen und die heute noch lebenden Heimatvertriebenen sich nichts sehnlicher wünschen als Frieden in der Welt. Musikalisch wurde die Gedenkveranstaltung vom Posaunenchor der ev. Kirche Friedland begleitet.  Das Totengedenken am Denkmal  wurde von Frau Neumann gesprochen. Ein kurzer Auszug daraus „ …Die Erinnerung mahnt uns, zu unseren Zeiten für Wahrheit und Versöhnung einzutreten, damit dem Bösen zu rechten Zeit gewehrt werde, Recht und Gerechtigkeit gewahrt werden und Frieden das Zusammenleben der Völker bestimme.“ Dann wurde eine Schweigeminute abgehalten. Zu der Musik „Ich hatte einen Kameraden“ wurden die Blumengebinde von den Mitgliedern des BdV und den Gästen abgelegt. Im Anschluss wurden bei einer Tasse Kaffee  interessante Gespräche geführt.

 

Birgit Schmidt

Vorsitzende des Gemeindeverbandes Friedland

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