Zweite Online-Veranstaltung

18.05.2020

Nachdem die erste Online-Informationsveranstaltung des CDU-Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte ein voller Erfolg war und sich die Teilnehmer eine Fortsetzung wünschten, wurde am Abend des 14. Mai 2020 eine zweite Online-Informationsveranstaltung durchgeführt.

Die aktuelle Corona-Epidemie gestaltete sich bislang als ein reines Gesundheitsthema, nunmehr ist es zu großen Teilen auch ein Finanz- und Wirtschaftsthema geworden. Vor diesem Hintergrund und um die finanziellen Folgen und Auswirkungen zu beleuchteten wurden als Gäste der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, der Amtsleiter des Amtes für Finanzen und Finanzbuchhaltung des Kreises Mecklenburgische Seenplatte Axel Chudy und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte Bert Balke eingeladen.

Diese gaben den Teilnehmern der Veranstaltung einen breiten Überblick über die derzeitige Finanzlage aus der Bundespolitik, dem kommunalen Bereich und der Tourismusbranche. Der Landtagsabgeordnete Franz-Robert Liskow berichtete aus der Landespolitik.

Eckhardt Rehberg berichtete von der kürzlich erfolgten Steuerschätzung. Diese prognostizierte, dass Bund, Ländern und den Kommunen in 2020 einige Steuer-Mindereinnahmen bevorstehen werden. Eine Erholung auf ein ähnlich hohes Steuerniveau von 2019 könnte es jedoch schon 2022 geben.

Aus der Ebene des Landkreises berichtete der Kämmerer Axel Chudy, dass die Mecklenburgische Seenplatte vor der Corona-Krise fast aus der Haushaltssicherung war. Ein Abbau der Altschulden war in greifbare Nähe gerückt. Zum Erstaunen der Teilnehmer könnte trotz der Corona-Pandemie das Ziel der Befreiung von den Altschulden zum Ende des Jahres erreicht werden.

Bert Balke erklärte, dass der Tourismus in der Seenplatte stark zugenommen hatte. Und auch für die Saison 2020 hatte man erneut zunehmenden Tourismus prognostiziert. Durch die Beschränkungen kann jedoch nicht mal ein Bruchteil der Nachfrage gedeckt werden. 

Alle Beteiligten gaben abschließend einen allgemeinen Ausblick, wie sich die derzeitige Situation entwickeln könnte. Hierbei stellte sich als ausschlaggebender Faktor die Zahl der Neuinfektionen heraus und ob es infolge der Lockerungen der Schutzmaßnahmen zu einer erneuten zweiten Infektionswelle kommen wird.

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