Alternative B96-Planung – Grüne zeigen einmal mehr, dass ihnen die Menschen egal sind

07.03.2019

Zu der am 6.3. vom „Aktionsbündnis B96-Ausbau – so nicht“ vorgelegten sogenannten Alternativplanung erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte und Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Bau und Kreisentwicklung Frank Benischke (CDU): „Mit diesem Vorschlag zeigen Grüne und Naturschutzverbände sowohl, dass sie die Grundanliegen der Planungen der B96 nur teilweise verstanden haben, als auch dass ihnen die Menschen letztlich egal sind und es ihnen doch wieder nur um Eidechsen und Fledermäuse geht.

Im Vorschlag des Aktionsbündnisses wird zwar anerkannt, dass es einige Überholmöglichkeiten mehr durch einen dreispurigen Ausbau je Richtung geben soll. Da auf die beiden Ortsumgehungen Weisdin und Usadel komplett verzichtet wird, bleiben sowohl die Verkehrsbelastungen für die Menschen in den Gemeinden als auch die Verhinderung einer dörflichen Innenentwicklung weiter bestehen. Das wird durch die Forderungen nach technischer Verkehrsberuhigung und Tempo 30 Regelungen in den beiden Ortsdurchfahrten nur noch verstärkt. Dass das zu neuen Staus an den Ortseingängen führen wird, wird dabei verschwiegen. Auch die vielen weiteren Konfliktpunkte in der Verkehrssicherheit, wie die zu schmalen Fahrspuren, unübersichtliche Kurven und Kreuzungen usw., die durch die Bestandsuntersuchungen aufgezeigt worden sind, werden in dieser sogenannten Alternativplanung verschwiegen. Daher kann sie nur abgelehnt werden.


Dabei ist völlig unstrittig, dass der derzeitige Planungsstand noch eine Reihe von Fragen offenlässt, die in den öffentlichen Beteiligungsverfahren auch berechtigterweise angesprochen worden sind. Sowohl die fehlenden oder umständlichen Anbindungen Klein Nemerow und Groß Nemerow Nord oder z. Bsp. der sehr lange verknüpfungsfreie Abschnitt zwischen Groß Nemerow Süd und der Kreuzung Blumenholz als auch zahlreiche Einzelfragen bedürfen noch einer intensiven Diskussion und besserer Lösungsvorschläge. Hier ist das Energieministerium MV als federführende Behörde dringend aufgefordert, auch vor dem formalen Planfeststellungsverfahren in einen konstruktiven Dialog insbesondere mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und den Anliegergemeinden zu treten“, so Frank Benischke abschließend.

zurück zur Übersicht